#AREALfuerALLE

Wer sind wir?

Wir sind eine Gruppe von Menschen und Vereinen aus Riedlingen.
Unser Ziel ist es, das Stadthallenareal in Riedlingen gemeinsam mit den Menschen aus der Region zu gestalten.

Was wollen wir?

Wir möchten, dass das Stadthallenareal ein öffentlicher Raum bleibt, der nicht von Firmen genutzt wird. Der Raum soll den Menschen aus der Region zugutekommen, und eine sozial vernetzte und kulturell vielfältige Stadtgemeinschaft fördern. 

Was kannst du tun?

Unterschreibe unsere Petition und trage damit zum Erhalt des Areals bei.
Nimm auch gerne Kontakt auf und bringe deine Ideen oder Nutzungskonzepte für das Areal ein.

Noch ist nichts beschlossen - jetzt haben wir die Gelegenheit etwas zu bewirken!

Was hat die Stadt vor?

Riedlingen hat sich erfolgreich für die Gartenschau 2035 beworben. Im Zuge dessen laufen derzeit umfassende städtische Planungsmaßnahmen. Die Stadt möchte dabei die Menschen aus der Region einbinden, allerdings wurden die Interessen der Gruppen und Vereine, welche den Raum aktuell nutzen, nach unserer Meinung zu wenig berücksichtigt.
Aktuell werden auf dem Areal ein Hotel und ein Verbrauchermarkt geplant. Das Jufo soll seine aktuellen Räumlichkeiten im Bullenstall aufgeben. Mehr dazu erfährst du auf der
🔗 Website der Stadt Riedlingen.

🙌 Unsere Vision

Wir wollen, dass das Areal durch alle Bürger:innen & Menschen aus der Region gemeinsam geplant und genutzt wird. Wir setzen uns für eine unkommerzielle Sanierung ein. Außerdem möchten wir, dass der Raum für alle zugänglich ist, um dort zusammenzukommen, zu arbeiten und Freizeit zu verbringen.
Begegnung

Das Areal bietet zusammen mit Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen einen niedrigschwelligen Zugang für die Riedlinger Bürger:innen & Menschen aus der Region. 

Freiräume

Unser zentrales Anliegen ist es, dass Räume auf dem Areal durch Menschen aus der Region, wie z.B. das Jufo, selbst aktiviert werden können.

Nachbarschaftsvernetzung

Das Areal ist ein Ort für gegenseitige Unterstützung und nachbarschaftliche Selbstorganisation durch Kooperationspartner wie z.B. NePoMuk Bikes und eine offene Werkstatt. So können Wissen und Ressourcen geteilt werden. 

Kinder- und Jugendarbeit

Darüber hinaus soll das Areal weiterhin kostenlose Kinder- und Jugendangebote bieten. Die Jugendarbeit soll zudem ausgebaut und in das Gesamtkonzept integriert werden. Außerdem sollen Jugenhilfeangebote entstehen.

Innovation & Forschung

Wir wollen innovative Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen ausprobieren und gesellschaftlichen Wandel aktiv gestalten. In einem Pilotprojekt werden versuchsweise neuartige Verfahren, Arbeitsweisen o. Ä. angewendet werden. Das heißt, dass wir den Prozess auch immer wieder kritisch betrachten und gemeinsam aus Erfolgen und Stolpersteinen lernen wollen.

Freizeitangebote

Auf dem Areal entstehen attraktive Freizeitangebote für Kinder- und Jugendliche. Konkrete Vorschläge sind bisher der Erhalt der Skatehalle und Ausbau zur Boulderhalle und die Errichtung eines Bauspielplatzes. 

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Unterschreibe unsere Petition!

Du möchtest deinen Teil dazu beitragen, dass das Stadthallenareal  ein öffentlicher Raum bleibt, der nicht von Firmen genutzt wird, den Bürger:innen & Vereinen zugutekommen, und der eine sozial vernetzte und kulturell vielfältige Stadtgemeinschaft fördert?

Unterschreibe jetzt unsere Online-Petition!

FAQ

🤑 Klingt ja schön und gut, aber wie soll man das finanzieren?

Wir prüfen derzeit verschiedene Fördermöglichkeiten für das Projekt. Hier kommen gleich mehrere Anlaufstellen in Frage. Beispielsweise fördert das Regionalentwicklungsprogramm LEADER Vorhaben, die auf Bürgerbeteiligung setzen und nach dem Bottom-Up-Prinzip funktionieren. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration unterstützt verschiedene Projekte und startete erst kürzlich den Förderaufruf "Aufbau von Unterstützungsangeboten für Familien sowie Weiterentwicklung von Familienzentren und vergleichbaren Einrichtungen im ländlichen Raum und in Brennpunkten in Baden-Württemberg". Auch Aktion Mensch hat eine Projektförderung zu inklusiver Begegnung, Kultur und Sport ausgeschrieben.

🔗 LEADER
🔗 Ministerium für Soziales, Gesundheit & Integration
🔗 Aktion Mensch

🏨 Wo soll das Hotel hinkommen?

Das Hotel haben wir natürlich nicht vergessen. Im Gegenteil, wir haben uns oft gefragt, ob ein Hotel auf das Stadthallenareal passt. Dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, dass auf diesen Platz kein Hotel gehört. Denn auch wenn das Areal ein, aus Sicht des Hotelbetreibers, guter, profitabler Standort sein mag, bietet es doch keinen nennenswerten Vorteil für die kulturelle und soziale Stadtgemeinschaft.

🛒 Wo soll der Verbrauchermarkt hinkommen?

Riedlingen ist mit seinen rund 10.000 Einwohnern bereits mehr als ausreichend mit Einkaufsmöglichkeiten versorgt. Neben EDEKA, REWE, ALDI, Lidl, Norma, dm und zwei Feinkostläden existieren zusätzlich fünf Tankstellen, einige davon mit Shops, sowie mehrere Kioske. Statt weiterer Expansion wäre eine Stärkung des kulturellen Angebots sinnvoller. 

📣 Kann man da überhaupt noch was machen?

Kurz gesagt, ja. Genau jetzt ist die Zeit in der wir uns als Stadtgemeinschaft zu Wort melden sollten. Aktuell plant ein Architekturbüro das Areal, die Pläne müssen aber noch durch den Gemeinderat bestätigt werden. Wenn sich jetzt genügend Menschen für ein lebendiges, vielfältiges Stadthallenareal einsetzen, können wir gemeinsam ein kulturell vielfältiges Zentrum der Begegnung für alle schaffen.

Was bisher geschah...

2017
Hotelstudie

Die Stadt gab eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, die den Bedarf an Hospitalitätsangeboten (z.B. Hotels) klären sollte. Die Studie wurde von einem Hospitality-Consulting-Unternehmen durchgeführt.
Studie ansehen

2017
Plan zur Neugestaltung

Die Stadtverwaltung stellte dem Gemeinderat einen Plan zur Neugestaltung des Stadthallenareals vor. Dieser umfasste den Abriss aller bestehender Hallen und Gebäude, den Bau eines Hotels und eines Verbrauchermarkts und wurde vom Gemeinderat abgelehnt.

2018
Bürgerentscheid

Da der Plan im Gemeinderat fehlschlug, wurde ein Bürgerentscheid initiiert, um den Gemeinderatsbeschluss aufzuheben. Dieser war erfolgreich. Dieser ist aber rechtlich nicht mehr bindend - außerdem haben sich die Rahmenbedingungen, welche für den Beschluss ausschlaggebend waren veränderte (z.B. Hotel Gudrun seit 2019), sodass der Entscheid keine konkrete Planungsgrundlage mehr darstellt.

2024
Stadt involviert Jufo zum ersten Mal

Das Stadtbauamt und ein Architekturbüro stellten erste Pläne dem selbstverwalteten Jugendforum in Riedlingen vor. Dieser besagte zu diesem Zeitpunkt, dass das Jufo seinen derzeitigen Standort auf dem Stadthallenareal aufgeben müsse. Ein Alternativstandort wurde zu diesem Zeitpunkt nicht eingeplant.

2025
Update der Stadt für lokale Interessensgruppen

Bei diesem Treffen präsentierten die Stadt und das Architekturbüro ein Konzept, in dem sich alle kulturschaffenden Institutionen eine gemeinsame Halle teilen sollten. Leider blieben dabei die konkreten Bedürfnisse der Beteiligten weitgehend unberücksichtigt.
Kurz gesagt: Die geplante Lösung ist räumlich zu eng und würde im Vergleich zur bisherigen Situation deutlich weniger Platz für alle bieten.

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